Kürbiscremesuppe

Kürbiscremesuppe

Es ist wieder soweit: Überall schauen sie einen an, aus leeren Augenhöhlen und mit einem frechen bis gefährlichen Grinsen im runden Gesicht. Keine Angst, es ist nur von Kürbissen die Rede.
Auch nach Halloween, dessen Markenzeichen das orangefarbene Kürbisgesicht ist, bleibt uns dieser als lustige Dekoration erhalten. Doch was macht man eigentlich mit dem herausgeschälten Innenleben der Feldfrucht? Zum Beispiel eine leckere Kürbiscremesuppe.

Der Kürbis ist ganz sicher mehr als nur lustiger Zierrat. Er ist eine wahre "Gesundheitsfrucht". Und mindestens ebenso zuträglich und schmackhaft ist eine Kürbiscremesuppe.
Das Fruchtfleisch der Kürbisse enthält die Vitamine C, E und verschiedene B-Vitamine, sowie außerdem Karotinoide, die Vorstufen zum Vitamin A. Diese Vitamine benötigen wir vor allem in der dunklen Jahreszeit, wenn mangelndes Sonnenlicht und Kälte unsere Abwehrkräfte herausfordern.

Da ist der Kürbis ein wahres Geschenk der Natur. Darüber hinaus enthält er viele Mineralien und Spurenelement wie Phosphor, Kalium, Selen, Eisen, Zink, Calcium und Magnesium. Sein Anteil an Selen und Karotinoiden sollen krebsschützend wirken, der hohe Anteil an Phytohormonen ist erwiesenermaßen ein Mittel gegen Prostata. und Blasenleiden aller Art. Es steckt also jede Menge drin in dieser einzigartigen Frucht und seinen vielen Verwandten, den rund 15 verschiedenen Arten von Kürbissen, die wir Menschen kultiviert haben und nutzen.
Kuerbiscremesuppe

Die Kürbiscremesuppe

Für eine Kürbiscremesuppe kann man je nach Geschmack verschiedene Kürbisarten wählen. Besonders beliebt ist der Hokkaido-Kürbis, wegen seines zart nussigen Geschmacks, aber auch der gemeine Feldkürbis oder der braune Zimtkürbis kann Grundlage einer Kürbiscremesuppe sein. Nach dieser Auswahl gehen die Geschmäcker dann weit auseinander. Es gibt so viele verschiedene Rezepte für Kürbiscremesuppe, dass es unmöglich ist, das beste herauszufinden.

Wenn man es scharf liebt, kann man zum Beispiel eine Chilischote hinzufügen, wer eher das Cremige betonen möchte verwendet feinste Sahne. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, da der Kürbis selbst nicht unbedingt einen sehr dominanten Eigengeschmack hat. Man kann ihn sowohl für deftige als auch für süße Speisen verwenden, wie etwa einen Kürbiskuchen oder Kürbismarmelade.

Eine selbstgemachte Kürbiscremesuppe ist auf jeden Fall eine gute Wahl für Herbst und Winter. Wenn man die Kürbisse richtig lagert, kann man sie bis weit in den Winter hinein dafür verwenden.
Natürlich kann man auch verschiedene Rezepte für Kürbiscremesuppe ausprobieren, um das eine für sich selbst herauszufinden.

Sicher ist aber auf jeden Fall, dass eine Kürbiscremesuppe allein durch ihren Hauptbestandteil eine gesunde Sache ist. Als Suppeneinlage muss man übrigens nicht notwendigerweise Croutons verwenden, denn auch die gesunde Einlage liefert der Kürbiskern mit.
Die Kürbiskerne selbst enthalten auch noch einmal jede Menge Vitamine und Mineralien, sowie darüber hinaus mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Getrocknet und geröstet kann man sie entweder wegknabbern oder eben als knackige Einlage für eine Kürbiscremesuppe benutzen.